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TREFFEN SIE DIE BUNTE BUDAPEST

Mit der Vereinigung der drei Städte - Buda und Óbuda am hügeligen, rechten Ufer der Donau und Pest am flachen, linken Donauufer - entstand im Jahre 1873 die Großstadt Budapest. Die Kettenbrücke, heute Wahrzeichen der Stadt, wurde als Erste von insgesamt neun Brücken etwa 30 Jahre vor den anderen Brückenbauten errichtet. Das wunderschöne Panorama von Buda einschließlich Burgviertel mit königlichem Palast und Matthiaskirche sowie Gellértberg mit der Zitadelle ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO.

 

Ungarische Staatsoper

Das Gebäude der Ungarischen Staatsoper (ungarisch: Operaház) ist eines der prachtvollsten Beispiele der Neorenaissance-Architektur im Stadtteil Pest der ungarischen Hauptstadt Budapest. Zu finden ist es im VI. Bezirk (Terézváros) an der Andrássy út 22.

Das Opernhaus wurde zwischen 1875 und 1884 errichtet und von der Stadt Budapest sowie Kaiser Franz Joseph finanziert. Das Ungarische Königliche Opernhaus, wie es damals hieß, wurde am 27. September 1884 feierlich eröffnet. Das Gebäude ist überaus reich geschmückt mit barocken Elementen, mit zahlreichen Ornamenten, Gemälden und Skulpturen. Besonders erwähnenswert sind die Wandgemälde in Treppenaufgängen und dem Zuschauerraum der Oper, welche von Bertalan Székely, Mór Than und Károly Lotzangefertigt wurden. Die Budapester Oper gilt als eines der Meisterwerke von Miklós Ybl und als eines der schönsten Opernhäuser der Welt.

Vor dem Gebäude findet man jeweils eine Statue von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, und von Franz Liszt, beide geschaffen von Alajos Stróbl.

Ferenc Erkel war der erste Direktor der Oper, aber auch der bedeutende österreichische Komponist Gustav Mahler hielt hier von 1888 bis 1891 das Direktorenamt inne. Selbst Puccini hat zweimal persönlich die Premieren seiner Opern hier inszeniert.

 

Zu den bedeutenden Dirigenten der Staatsoper gehören Otto Klemperer, Sergio Failoni und Lamberto Gardelli.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ungarische_Staatsoper


St.-Stephans-Basilika

Die St.-Stephans-Basilika in Budapest ist eine der schönsten bedeutendsten kirchlichen und touristischen Sehenswürdigkeiten in Ungarn. Gründe dafür sind einerseits die Verehrung, die dem namensgebenden heiligen König, dem Staatsgründer gebührt, und andererseits die historische Vergangenheit sowie der Denkmalwert und die künstlerischen Highlights des Gebäudes. Für den Kirchenbau wurde eine Sammlung in den 1810er Jahren veranlasst. Die Bauarbeiten wurden aber erst am 14. August 1851 nach den Plänen des Architekten und Pester Wahlbürgers Hild József, der sich auch als Planer der Kathedralen in Esztergom und Eger hervortat, begonnen. Er leitete die Arbeiten bis zu seinem Tod vom 6. März 1867. Der Stadtrat von Pest trug in der Folge die Bauleitung Ybl Miklós, dem anerkannten Meister und Schöpfer von zahlreichen hauptstädtischen öffentlichen Gebäuden wie dem Opernhaus, auf, aber nach dessen Tod wurden der Innenausbau und die künstlerischen Dekorationsarbeiten bereits unter der Leitung von Kauser József 1905 fertiggestellt. Ein berühmtes Datum in der Geschichte der Basilika war das Datum 22. Januar 1868, als es zum Einsturz der bereits ausgemauerten Kuppel und des Kuppeluntersatzes aufgrund Ausführungs- und Materialfehler kam. Bei den Pfeilern, die der Abstützung der Kuppel dienten, wurde ein gespendetes Steinmaterial von besonders gemischter Qualität und Festigkeit eingesetzt sowie der Kuppeluntersatz wurde auf dem Innenrand der tragenden Gewölben aufgebaut, wodurch die Belastung der Pfeiler und der Verbindungslaschen sowie der Zwickel einseitig ausgeführt wurde und das fehlende Gleichgewicht dieser Konstruktion zum Einsturz führte. Die Bauarbeiten ruhten anschließend mehr als ein Jahr, dann hielten die Beseitigung des Bauschuttes und der Rückbau der falsch gebauten Teile ganz bis 1871 an. Ybl Miklós erstellte neue Pläne für die Fortsetzung der Bauarbeiten bzw. überarbeitete die alte Planung sowohl hinsichtlich der Konstruktion als auch hinsichtlich der Erscheinung. Das hellenistische Design und der klassizistische Stil von Hild József wurde ab 1875 durch den Neorenaissancestil von Ybl abgelöst. Auch nach dessen Tod von 1891 wurden die Bauarbeiten nach seinen Skizzen und Vorstellungen bis zur Einweihung von 1905 fortgesetzt.

Quelle: http://de.bazilika.biz/geschichte-der-basilika („A Szent István Bazilika“, Budapest 1989)

 


Große Synagoge Budapest

Die Große Synagoge (ungarisch: nagy zsinagóga) in der Dohány utca, deutsch Tabakgasse, deshalb auch Tabaktempel genannt, ist eine nach Plänen des Wiener Architekten Ludwig Förster 1854–59 im maurischen Stil für die Pester jüdische Gemeinde errichteteSynagoge in Budapest. Sie folgte dem gemäßigten Ritus, der in Ungarn als Neolog (etwa ähnlich dem Konservativen Judentum) bezeichnet wird und ist mit rund 3000 Sitzplätzen Europas größte Synagoge.

Juden sind im nachmaligen Budapest für Buda seit dem 11., für Pest seit dem 15. Jahrhundert belegt. In Pest durften sich Juden erst wieder im späten 18. Jahrhundert niederlassen.[1] Im 19. Jahrhundert verzeichnete die zu Wohlstand gelangte jüdische Gemeinde in Pest ein starkes Wachstum, so dass die bestehenden Synagogen nicht mehr genügten. Anfänglich konnte sich die Gemeinde nicht einigen, wieorthodox die neue Synagoge sein sollte, 1853 wurde jedoch ein Kompromiss erreicht und ein Wettbewerb ausgeschrieben, den der Wiener Architekt Ludwig Förster mit einem Entwurf im maurischen Stil gewann.[2] Die Bauarbeiten begannen im Sommer 1854, am 6. September 1859 wurde die Synagoge eingeweiht.[3]

Zum Gebäudekomplex gehört auch das Jüdische Museum Budapests (Zsidó Múzeum), errichtet an der Stelle des Elternhauses vonTheodor Herzl, dem Begründer des modernen politischen Zionismus. Das neue Gebäude wurde zu diesem Zweck 1930–1931 errichtet und birgt Stücke der Pester Chewra Kadischa und erinnert nun auch an den Holocaust. An der Seitenwand der Synagoge steht ein Denkmal für den schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, der im Zweiten Weltkrieg viele ungarische Juden gerettet hatte.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Synagoge_(Budapest)

 


Burgpalast und Burgviertel

Das Burgviertel (ungarisch: Várnegyed) auf dem Burgberg in der ungarischen Hauptstadt Budapest ist wohl eine ihrer großen Sehenswürdigkeiten. Obwohl das Burgviertel zweimal fast vollständig zerstört wurde, konnte es bis in die heutige Zeit bestehen. Das Viertel entstand aus dem alten Budaer Stadtkern, welcher sich vom Wiener Tor (ungarisch: Bécsi kapu) bis hin zum Szent György tér erstreckt. Das Burgviertel Vár ist ein Teil des I. Stadtbezirkes Budapests. Die Gebäude des Burgviertels sind überwiegend im barocken Stil erbaut worden. Die meisten Touristen assoziieren mit dem Burgberg nur den Burgpalast. Aber auch das Burgviertel hat viele interessante Orte und Plätze. So unter anderem die Matthiaskirche.

Bereits im 13. Jahrhundert erkannten die Ungarn und ihr König Béla IV. die strategische Bedeutung des 168 Meter hoch aufragenden Inselberges, welcher sich keilförmig entlang des rechten Ufers der Donau erstreckte. Da man in dem Berg den idealen Platz für die Residenz des ungarischen Königs sah, wurde an seiner Südostspitze begonnen eine Burg zu errichten, die Burg Buda. Parallel dazu entstand auf der nordwestlichen Seite des Berges eine Bürgerstadt. Im Verlaufe der Türkenkriege wurden weite Teile des Burgviertels fast vollständig zerstört, welche man im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts aber im barocken Stil wieder aufbaute. Ein zweites Mal stand das Burgviertel am Ende des Zweiten Weltkrieges kurz vor der Zerstörung. Beim anschließenden Wiederaufbau fand man unter vielen Häusern die mittelalterlichen Grundmauern und manche interessante Details, wie die gotischen Sitznischen

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Burgviertel_(Budapest)

 


Széchenyi- Heilbad

Das Széchenyi-Heilbad (ungarisch: Széchenyi gyógyfürdő) ist ein Heilbad in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Die Anlage steht im Stadtwäldchen. Durch seine Ausmaße ist das Bad das größte seiner Art in Europa. Es wurde nach dem Staatsmann Graf István Széchenyi benannt.

Das Széchenyi-Bad verfügt über die tiefsten und mit 75°C heißesten Thermalquellen Budapests, die erst 1879 entdeckt wurden und die ersten im Pester Teil der Stadt waren. Bereits im Jahre 1881 waren sie als Artesisches Bad bekannt. Das Széchenyi-Bad ist einer der bis heute größten Badekomplexe Europas und liegt mitten im Stadtwäldchen. 1927 wurde das Bad um eine Volksbad-Abteilung für Männer und Frauen und ein Strandbad erweitert. Mitte der 1960er-Jahre entstand eine gemeinsame Thermalabteilung für Besucher in Badebekleidung und eine physiotherapeutische Abteilung. 2004 wurde das Bad vollständig und originalgetreu restauriert.

Die weitläufige und spektakulär palastartige Anlage des Széchenyi verfügt über drei Außen- und zwölf Innenbecken mit Temperaturen zwischen 16°C und 40°C sowie zwei Saunen, ein Dampfbad und einen Heiß Raum. Das Erlebnisbecken bietet unter anderem Unterwasserstrudel, einen Strömungskanal, eine Genickdusche und in Sitzbänke eingebaute Wasserstrahler zur Rückenmassage. Zu physiotherapeutischen Behandlungen gibt es das Bewegungsbad oder Wannenbad im Heilwasser, Schlammbehandlungen, das Unterwassertraktionsbad, das Kohlensäurebad, Elektrotherapie, Heilgymnastik und Massagen. Des Weiteren werden Indikationen bei Erkrankungen der Bewegungsorgane, bei Frauenleiden, Erkrankungen des peripheren Kreislaufsystems und bei Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes angeboten. Fachärztliche Betreuung gibt es bei Rheumatologie.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Budapester_Thermalb%C3%A4der#Sz.C3.A9chenyi-Bad/

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